ATELIER 1700 · DIE METHODE
Was zwischen dem ersten Termin und dem Abend der Übergabe geschieht.
Eine gelungene Baustelle beurteilt sich vor allem an dem, was man nicht mehr sieht. Die Vorbereitung, der Schutz, die Wahl des richtigen Grundes. Hier steht ohne Beschönigung, wie ich arbeite.
SCHRITT EINS
Die Aufnahme
Der Grund entscheidet vor der Farbe
Alles beginnt bei Ihnen. Ich betrachte die Untergründe, nicht die Einrichtung, die alte Schicht, die Feuchtespur, den Gips, der kreidet. Das Licht des Raumes geht in den Entscheid ein. Sie sagen mir, was Sie wollen, ich sage Ihnen, was bestehen wird.
Dieser Termin verpflichtet Sie zu nichts und wird nicht verrechnet.
SCHRITT ZWEI
Die Vorbereitung
Fünf Handgriffe, die niemand fotografiert
Hier entscheidet sich das Ergebnis, und diesen Teil fotografiert niemand. Schutz, Abkleben, Schleifen, Füllen, dann der Grund, jedem Untergrund angepasst. Eine schlecht vorbereitete Wand sieht man nach sechs Monaten. Eine gut vorbereitete Wand sieht man nie.
In einem bewohnten Innenraum schütze ich auch die Wege und schliesse die Baustelle jeden Abend.
SCHRITT DREI
Der Auftrag
Zwei Durchgänge, hier zeigt sich das Handwerk
Anstrich, Holzverkleidungen, Innenputz, Tapezieren, die Hand wechselt, der Anspruch nicht. Volle Schichten, nie verkleidete Ausbesserungen, Trocknungszeiten eingehalten. Winkel, Türkanten und Stufenkanten sind die Stellen, an denen man handwerkliche Arbeit erkennt, ihnen wende ich die meiste Zeit zu.
SCHRITT VIER
Die Übergabe
Nichts gilt als fertig ohne einen letzten Blick
Dann kommen die Reinigung, das Entfernen der Abdeckungen, und jedes Ding findet seinen Platz wieder. Wir gehen gemeinsam durch, im Tageslicht und im Abendlicht. Sie erhalten einen bewohnbaren Raum zurück, keine fast fertige Baustelle.
DIE PRODUKTE
Was ich auf Ihre Wände auftrage
Ein Produkt, gedacht für die Nutzung des Raumes
Die gewählten Farben sind emissionsarm, ohne bleibenden Geruch, abwaschbar dort, wo das Leben es verlangt, Gänge, Treppenhäuser, Kinderzimmer, Küchen. In feuchten Räumen verwende ich dafür vorgesehene Systeme, keine gewöhnliche Farbe, der man Unmögliches abverlangt. Was aufgetragen wird, sage ich Ihnen immer, und warum.
DER KALENDER
Was am Ende sichtbar ist, hängt ganz von dem ab, was niemand je sehen wird.
Eine Baustelle nach der anderen
Eine einzige Baustelle nimmt meine Zeit ein
Drei Baustellen werden nicht nebeneinander geführt. Die eine, die beginnt, ist die, welche ich beende. Das bedeutet manchmal einen Wartetermin, und einen Endtermin, der immer hält. Das ist die Regel des Hauses und sie wird nicht verhandelt.
Diese Methode gilt für alle Untergründe, mit den Abweichungen, die der Stoff verlangt. Das Einzelne steht auf den Seiten über den Innenanstrich und die Holzverkleidungen.
Von meiner Hand
Iven Sambento, Maler EFZ
Jede Baustelle trägt diese Unterschrift.
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Materialien und Hersteller
Ein Finish hält zuerst durch das, was aufgetragen wird. Diese Häuser liefern die Materialien meiner Baustellen, gewählt nach Untergrund und Nutzung des Raums.
Mineralfarben und Naturpigmente
kt.COLOR, Manufaktur in Uster, mineralische Farben mit Naturpigmenten für Räume mit Charakter und vor Ort erhobene historische Töne.
Schweizer Profifarben
KABE Farben, Hersteller aus Gossau, Farben und Putze für den Fachbetrieb.
Bosshard Farben, Schweizer Haus seit 1947, Farben, Lacke und Holzlasuren.
Caparol, in der Romandie präsent, bewährte Innenfarben und Putze für grosse Volumen.
Holzwerk, Lasuren und Lacke
Sikkens, die Referenz für Lasuren und Lacke auf Holzwerk und Schreinerarbeiten, im System vom Grund bis zum Finish.
Englische Farbtöne und Wandbeläge
Farrow & Ball und Little Greene, in der Schweiz vertrieben durch colourdesign.ch, für Projekte, bei denen die Tiefe des Farbtons zählt.
