ATELIER 1700 · HOCHWERTIGES TAPEZIEREN FREIBURG

Das Verlegen von Tapeten, Panoramabildern und Wandstoffen

Ein teures Panoramabild entscheidet sich beim Verlegen. Sie fürchten um den Stoff, und zu Recht.


Der Umgang mit einer teuren Bahn

Jede teure Bahn wird geprüft, bevor sie verlegt wird

Diese Prüfung geht dem Öffnen der ersten Rolle voraus, vor jedem Griff am Motiv.

Ein Panoramabild oder ein hochwertiger Wandstoff kommt in nummerierten Rollen, mit einem genauen Anschluss von Bahn zu Bahn. Bevor ich die erste Rolle öffne, prüfe ich Nummern, Verlegesinn und Zustand jeder Bahn. Jeder Griff geschieht langsam, mit zwei Händen, auf sauberer Fläche.

Der Untergrund, der einzige Schritt, der über das Ergebnis entscheidet

Der Untergrund entscheidet über alles Weitere

Diese Vorbereitung dauert oft länger als das Verlegen, sie macht das Motiv scharf.

Eine Tapete oder ein Wandstoff zeigt den kleinsten Mangel des Untergrunds darunter. Die Wand wird geschliffen, gefüllt und dann grundiert, damit sie vor dem Verlegen glatt und gleichmässig ist. Auf einem neuen Untergrund wie auf altem Putz oder bestehender Farbe dauert diese Vorbereitung oft länger als das Verlegen selbst, und von ihr hängt ab, wie scharf das Motiv an der Wand steht.

Die Nahtstelle, Motiv um Motiv

Eine Nahtstelle wird geprüft, bevor die nächste Bahn kommt

Bei einem Panoramabild wie bei einem Wandstoff geht nichts weiter, solange die Nahtstelle nicht stimmt.

Die Nahtstelle zwischen zwei Bahnen unterscheidet ein sorgfältiges Verlegen von einem ungefähren. Jede Bahn muss das Motiv der vorigen genau fortsetzen, ohne sichtbaren Versatz, und beim Wandstoff bleibt die Spannung über die ganze Fläche gleich. Bahn für Bahn wird geprüft, bevor die nächste folgt.

Um Laibungen und Sockelleisten herum

Das Motiv bleibt bis in die Winkel stimmig

Diese Zuschnitte kommen oft zuletzt, an ihnen verliert ein Motiv seine Stimmigkeit.

Die Zuschnitte um Fenster, Türen und Sockelleisten sind die Stellen, an denen ein Panoramabild seine Stimmigkeit verliert, wenn sie schlecht ausgeführt sind. Diese Abschlüsse verlangen Zeit, oft am Ende des Verlegens, damit das Motiv bis in die Winkel des Raumes stimmig bleibt.

Eine Hand, eine Baustelle

Eine Hand, vom ersten bis zum letzten Tag

Bei einer Arbeit, in der Naht und Spannung sich schwer übertragen, zählt diese Beständigkeit.

Wer Ihre Bahn am ersten Tag anfasst, verlegt sie bis zum letzten. Diese Beständigkeit zählt besonders bei einer Arbeit, in der sich die Erinnerung an Naht und Stoffspannung nicht leicht übertragen lässt. Vom ersten bis zum letzten Tag bin ich da.

Die Dauer des Verlegens

Ein Verlegen, das ein bis drei Tage dauert

Ein Panoramabild mit vielen Nahtstellen oder Laibungen verlangt mehr Zeit als ein einfarbiger Stoff.

Ein bis drei Tage je nach Fläche und Motiv. Ein aufwendiges Panoramabild braucht mehr.

Kurze Fragen

Was geschieht, wenn eine gelieferte Rolle fehlerhaft ist

Lieber das Verlegen verschieben, als mit beschädigtem Stoff fortfahren.

Wie vermeiden Sie, ein Panoramabild beim Verlegen zu beschädigen

Jede Bahn wird vor dem Öffnen geprüft, auf einer sauberen und freien Fläche, das Kleistern geschieht mit zwei Händen. Kein Vorgehen schliesst jedes Risiko aus, doch diese Sorgfalt verringert es stark.

Muss der Untergrund vor dem Verlegen vollkommen glatt sein

Ja, besonders beim Wandstoff, wo die Struktur darunter durchscheint.

Kann ich meine Tapete auf altem Putz verlegen lassen

Je nach Putz braucht es eine besondere Vorbereitung. Ich beurteile das vor Ort.

Eine schlecht verlegte Bahn sieht man zehn Jahre, eine gut verlegte sieht man nie.

Was tun Sie, wenn eine gelieferte Rolle fehlerhaft ist

Ich melde den Mangel und halte diese Bahn an, statt beschädigten Stoff zu verlegen.

Verdient Ihr Panoramabild ein sorgfältiges Verlegen, sehe ich mir Untergrund und Raum vorher an.

Vor der Bestellung eines Panoramabildes verhindert der Vergleich zwischen Farbe, Tapete und Putz , dass ein Raum eine Oberfläche erhält, die eine andere verlangt hätte.

Von meiner Hand

Iven Sambento, Maler EFZ
Jede Baustelle trägt diese Unterschrift.